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  • Haarmode

 Ein besonders Merkmal unserer Darstellungepoche ist die Haarmode.

Auf unseren Veranstaltungen werde wir immer gefragt ob die damaligen Soldaten Perücken trugen.Dieses ist nur bedingt richtig.Es gab Perücken aus Dienstbeständen die die Soldaten mit wenig Haaren tragen mussten.Das Steckenpferd eines jeden Kompaniechefs war damals die korrekte Frisur.

Zu Beginn das 18.Jahrhunderts wurden die Haare offen und lang getragen.

Während der Regierung von Friedrich Wilhelm I ( dem Vater Friedrich II ) war damit Schluss.Ab jetzt mussten die Haare frisiert ( beschnitten ) ordentlich zu zwei Locken , oder auch mehr , ganz nach belieben des Regimentschefs,und einem Zopf nach Chinesischen Muster eingebunden werden.

Dazu wurden wurden die Haare streng nach hinten gekämmt , im Nacken zum Zopf gebunden welcher , wenn die Haare nicht lang genug waren ,mit einer Luntenschnur verlängert wurde und die Schläfenlocken frisiert.Wenn diese Prozedur beendet war wurden die Haare mit Rindertalk eingeschmiert und dann , bei Paraden, gepudert.

Dieses geschah am Abend vor der Parade, man kann sich vorstellen dasdie Soldaten mit diesen Gebilden nicht normal schlafen konnten.Dieses geschah dann sitzend auf einem Stuhl.


Diese Marotte hat sich in der preußischen Armee bis 1806 gehalten.Wehe dem Soldaten welcher mit unordentlichen Haaren zum Dienst erschien , ihm war eine Tracht Prügel sicher.

Weitere Billder zum Thema " Haarmode " im Bilderalbum !


 
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